Alternativen aus dem Rechner

Helmut Dunkhase

Vorgetragen auf der MES-Tagung in Kassel am 15. Februar 2014

Ich soll etwas zur Bedeutung der Informationstechnologie für eine sozialistische Gesellschaft bei Cockshott & Cottrell sagen. Der Titel des Vortrags bezieht sich auf den Titel eines Buches, das 2006 bei Papyrossa herausgekommen ist.
Der Begriff Sozialismus ist bekanntlich ein weites Feld. C&C verstehen darunter eine Gesellschaft, deren Reproduktion bestimmt ist durch eine Planwirtschaft auf der Basis von Gemeineigentum an Produktionsmitteln und Ressourcen. Da in einer solchen Produktionsweise Markt und Geld keinen Sinn mehr haben, beruht ihre Rationalität in einer - computergesteuerten - Arbeitszeitrechnung. Die persönliche Aneignung wird über Arbeitszeitguthaben geregelt. Der historische Ort ihrer Vorstellungen entspricht der kommunistischen Produktionsweise, Phase I, wie sie Marx in der Kritik des Gothaer Programms skizziert hat. Damit ist der Rahmen angegeben, auf den sich die folgenden Ausführungen beziehen.
Ich möchte auf drei Ebenen, auf denen die IT eine Rolle spielte bzw. spielen wird, eingehen. Ihre Rolle in der Entwicklung der Theorie, im Plansystem und in der Entfaltung
der Demokratie.

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