Im Jahr 1983 empfahl die von Alan Greenspan geleitete Kommission zur Reform der staatlichen Rentenversicherung, die staatliche Rentenversicherung und die Krankenversicherung für ältere Menschen nicht länger als
öffentliche Programme aus dem allgemeinen Haushalt zu finanzieren, sondern als Sparprogramme zu privatisieren, die durch stetige Erhöhung der FICA-Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden sollten, und zwar hauptsächlich von den einkommensschwächsten Mitgliedern der Gesellschaft. Diese vom Lohn einbehaltenen Beiträge belaufen sich mittlerweile auf über 15 Prozent (einschließlich des Arbeitgeberanteils von 6,2 Prozent an den Rentenversicherungsabgaben). Sie treffen nicht die Spitzenverdiener!
Diese regressive Steuerabwälzung von den höheren Einkommensgruppen weg gleicht einem fiskalischen Klassenkampf. Er hat Lohnempfänger Hunderte von Milliarden Dollar gekostet. Die Regierung hat Steuern auf
Lohneinkommen erhöht - bis zu einer niedrigen Höchstgrenze, die Erwerbstätige mit einem Jahreseinkommen von mehr 120000 Dollar von der Beitragspflicht befreit. Banken dagegen müssen die 4 Billionen Dollar,
die sie von der Federal Reserve im Rahmen der quantitativen Lockerung als Kredite erhielten, die TARP-Notkredite in Höhe von 800 Milliarden Dollar und andere Subventionen nicht versteuern.
Sobald irgendein Politiker zu erklären versäumt, dass es sich hier um eine regressive Einkommensteuer handelt, die das Eine Prozent subventioniert, kann man getrost davon ausgehen, dass er im Dienst der Wall Street
steht oder einer jener sprichwörtlichen »nützlichen Idioten« ist. Sich selbst finanzierende Sozialausgaben haben den Effekt, den 99 Prozent eine Sparpolitik aufzuerlegen, die das Eine Prozent von fiskalischer Verantwortung »befreit«.